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- Veröffentlicht am Donnerstag, 31. Januar 2013 11:16
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3D .......aber welche Technologie ?
Seit 2009 rückt 3D wieder verstärkt in den Focus, doch so brandneu wie ist scheint ist diese Technologie nicht. Bereits um 1850 ! wurden die ersten 3D-Fotoapperate vorgestellt.
Doch 3D aufnehmen und ansehen war schwierig, seit einigen Jahren wird nun wieder verstärkt auf 3D gesetzt. Dabei wird grob gesagt auf 4 Verfahren gesetzt, welche Vorteile und Nachteile haben.
01.) Anaglyphenverfahren / Farbfilterbrillen![]()
Beim Anaglyphenververfahren wird der 3D-Effekt mit Farbfilterbrillen erzielt. Auch wenn dieses Verfahren Nachteile hat, so hat es doch den großen Vorteile auf jedem Bildschirm und Monitor zu funktionieren. Notwendig ist nur eine sehr preiswerte Farbfilterbrille, Kosten ca. 0,40.- Euro im Handel. Dieses Verfahren wird auch auf den Seiten von immocentrum.TV verwendet.
02.) Polarisationsverfahren - passives 3D
Das 3D Polarisationsverfahren wurde in den letzten Jahren hauptsächlich von der Firma LG vorangetrieben, inzwischen wird es aber auch von den anderen großen Mediafirmen weiterentwickelt. Man benötigt 3D-Brillen und einen entsprechenden Bildschirm. Die passiven Polarisationsbrillen benötigen weder Batterien, noch andere Elektronik und sind sehr leicht.
03.) Shuttertechnik * aktives 3D
Die 3D Filme bei der Shuttertechnologie bestehen auch aus 2 Halbbildern. Die Gläser der Shutterbrille werden abwechselnd verdunkelt oder durchsichtig gestaltet. So bekommt jedes Auge nur das zutreffende Halbbild zu sehen.
Vorteil ist das die volle Auflösung des Films erhalten bleibt, allerdings müssen die Brillen nachgeladen werden und sind recht schwer.
04.) Autostereoskopie * 3D ohne Brille
Um einen dreidimensionalen Eindruck zu erreichen, werden bei autostereoskopischen Displays zwei Bilder gleichzeitig dargestellt, wobei mittels Parallaxbarrieren, also schräg gestellte Streifenmasken oder Linsenraster das Licht einzelner Pixel in verschiedene Richtungen vor dem Bildschirm abgelenkt wird und jedes Auge ein anderes Teilbild erreicht. Durch die Aufteilung der Bildschirmfläche auf zwei ineinander verschachtelte Teilbilder halbiert sich die Horizontalauflösung pro Auge. Dies kann durch Erhöhung der Auflösung kompensiert werden.
