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Bail in - Bankenrettung mit  Anlegergeldern

Bail In    -   ist ein Begriff aus der     Finanzwirtschaft.        Er bezeichnet die Beteiligung von Gläubigern    (  Sparern,  Anlegern,  Aktionären ) einer Bank,   bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten dieser.

Die Bezeichnung ist von Bail-out,  der Schuldenübernahme und Tilgung oder Haftungsübernahme durch Dritte abgeleitet.

Wer  dies  für graue Theorie hält,   sollte nach  der Mittelmeerinsel  Zypern schauen.  Dort   wurden  Mitte  2013  Sparguthaben  von   über 100.000.-  Euro  zur Bankenrettung  herangezogen.  Von Beträgen  über 100.000.- Euro,    wurden   30 - 47,5 %  per  Gesetz  eingezogen.   Die beiden Kreditinstitute  Bank   of  Cyprus und  die  Laikibank,     waren  vor allem  durch  grieschische  Staatsanleihen in Schwierigkeiten geraten.

Zypern vereinbarte  mit  dem Internatiolanen Währungsfonds und der europäischen Zentralbank (EZB)  einen Hilfskredit über  10 Milliarden  Euro.  Im  Gegenzug sollte  der Inselstaat  etwa  13 Milliarden Euro  beisteuern.  Nachdem  eine Vermögensabgabe  auf  alle  Sparkonten  zu wütenden Protesten  der Sparer führte,  wurde  eine Vermögensabgabe  von   30 - 47 %   auf Einlagen über  100.000.-  Euro durchgesetzt.

Zypern wird  als  Testfall  auch für andere Länder  der  EU  gesehen.  So plant Spanien  eine  Zwangsabgabe  für  alle  Sparguthaben  von  0,03 %. Im  Herbst 2013  machte  der IWF   den Vorschlag    einer 10%  Zwangsabgabe  auf alle  Vermögen in der  Euro-Zone,   um so die Staatsschulden nachhaltig zu senken.