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- Veröffentlicht am Montag, 12. Januar 2015 14:45
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Bausparkassen auf Sparkurs
In der Presse mehren sich zur Zeit immer mehr Meldungen über Bausparkassen, welche Ihre zu treuen Kunden kündigen, bzw. darauf drängen sich Ihre alten Baussparverträge auszahlen zu lassen.
An diesem Spiel beteiligen sich z.Z alle bekannten Bausparkassen wie Wüstenrot, die LBS oder auch BHW. Auch die LBS Thüringen plant über 4000 Bausparern Ihre hoch verzinsten Bausparverträge zu kündigen. Die LBS Bayern hat Ende letzten Jahres über 20.000 Kunden mit gut verzinsten Altverträgen gekündigt.
Bisher wurden vor allen Veträge gekündigt welche überspart waren, bzw. welche schon seit 10 Jahren zuteilungsreif sind.
Höchstrichterliche Urteile wann eine Bausparkassen kündigen darf stehen noch aus, aber man muss eine Kündigung seitens der Bausparkasse nicht unbedingt akzeptieren.
Grundsätzlich schlechte Karten als Kunde hat man, wenn der Baussparvertrag überspart ist. Das bedeutet das die eingezahlte Summe die Bausparsumme übersteigt. Die Bausparkasse kann dann kein Darlehn mehr gewähren und hat gute Argumente den Vertrag zu kündigen. Als Kunde kann man dann versuchen die Bausparsumme zu erhöhen.
Man sollte also einen Bausparvertrag nicht zu hoch besparen und kann sich so länger an den z.Z. guten Zinsen erfeuen.
