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SchwachSuper 

Kosten einer Hausdurchsuchung beim Mieter

Für  jeden  Vermieter  stellt es einen Alptraum dar,    wenn  der Mieter  Straftaten  begeht  und es  zu einer Hausdurchsuchung durch  die Polizei  kommt.   Dabei  kann  viel kaputt  gehen,  die  Wohnungstür  oder das Fenster  werden  aufgebrochen,  hinter  Scheuerleisten  oder  unter der  Treppen   wird  evtl. nach Drogen oder anderen  Beweismitteln  gesucht.

Dabei könnten schnell  einige Tausende  Euro an Schaden entstehen.   Die  Frage  ist wer  dafür  aufkommen  darf  ?

Eine einheitliche  Rechtssprechung  gibt es  dazu nicht und es gibt auch nur  sehr  wenige  Fälle.  Grundsätzlich  heisst es  das der  Vermieter  das Risiko  trägt.  Allerdings  kann  der Vermieter  ggf.   auch Schadenersatz  vom  Staat bekommen.  Dies  hat der Bundesgerichtshof, in einem  Urteil  im Jahre  grundsätzlich 2013  bestätigt.   Es  hängt  davon  ab, ob  der  Wohnungsvermieter  etwas vom  " Vorleben" seines   Mieters  musste.