- Details
- Veröffentlicht am Montag, 18. Mai 2015 10:18
Kosten einer Hausdurchsuchung beim Mieter
Für jeden Vermieter stellt es einen Alptraum dar, wenn der Mieter Straftaten begeht und es zu einer Hausdurchsuchung durch die Polizei kommt. Dabei kann viel kaputt gehen, die Wohnungstür oder das Fenster werden aufgebrochen, hinter Scheuerleisten oder unter der Treppen wird evtl. nach Drogen oder anderen Beweismitteln gesucht.
Dabei könnten schnell einige Tausende Euro an Schaden entstehen. Die Frage ist wer dafür aufkommen darf ?
Eine einheitliche Rechtssprechung gibt es dazu nicht und es gibt auch nur sehr wenige Fälle. Grundsätzlich heisst es das der Vermieter das Risiko trägt. Allerdings kann der Vermieter ggf. auch Schadenersatz vom Staat bekommen. Dies hat der Bundesgerichtshof, in einem Urteil im Jahre grundsätzlich 2013 bestätigt. Es hängt davon ab, ob der Wohnungsvermieter etwas vom " Vorleben" seines Mieters musste.
